AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Inhaltsverzeichnis:

Artikel 1 – Begriffsbestimmungen

In diesen Bedingungen gelten folgende Begriffsbestimmungen:

  • Widerrufsfrist: die Frist, innerhalb derer der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann;
  • Verbraucher: eine natürliche Person, die nicht in Ausübung ihrer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit handelt und mit dem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag schließt;
  • Tag: Kalendertag;
  • Dauerschuldverhältnis: ein Fernabsatzvertrag über eine Reihe von Produkten, bei dem die Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtung zeitlich verteilt ist;
  • Dauerhafter Datenträger: jedes Mittel, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass eine spätere Einsichtnahme und eine unveränderte Wiedergabe der gespeicherten Informationen möglich sind;
  • Widerrufsrecht: die Möglichkeit des Verbrauchers, innerhalb der Widerrufsfrist vom Fernabsatzvertrag zurückzutreten;
  • Unternehmer: eine natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Produkte im Fernabsatz anbietet;
  • Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, bei dem im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Fernabsatzsystems für Produkte bis einschließlich zum Vertragsabschluss ausschließlich eine oder mehrere Fernkommunikationstechniken verwendet werden;
  • Fernkommunikationstechnik: ein Mittel, das zum Vertragsabschluss verwendet werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig im selben Raum anwesend sind.

Artikel 2 – Identität des Unternehmers

Plevier
Watermolen 31A
4751 VK Oud-Gastel
Niederlande

Telefonnummer: +31165510081
E-Mail: info@plevier.net
KvK: Handelsregisternummer 20068357
USt-IdNr.: NL001807302B91

Artikel 3 – Anwendbarkeit

  • Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers und für jeden zwischen Unternehmer und Verbraucher geschlossenen Fernabsatzvertrag.
  • Wird der Fernabsatzvertrag elektronisch geschlossen, kann dem Verbraucher abweichend vom vorherigen Absatz und vor Abschluss des Fernabsatzvertrags der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf elektronischem Wege so zur Verfügung gestellt werden, dass er vom Verbraucher auf einfache Weise auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden kann. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrags angegeben, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen elektronisch eingesehen werden können und dass sie dem Verbraucher auf Anfrage elektronisch oder auf andere Weise kostenlos zugesandt werden.
  • Gelten neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch besondere Produktbedingungen, gelten der zweite und dritte Absatz entsprechend. Bei widersprüchlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann sich der Verbraucher stets auf die für ihn günstigste anwendbare Bestimmung berufen.

Artikel 4 – Das Angebot

  • Hat ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer oder unterliegt es Bedingungen, wird dies ausdrücklich im Angebot angegeben.
  • Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, damit der Verbraucher das Angebot angemessen beurteilen kann. Verwendet der Unternehmer Abbildungen, stellen diese die angebotenen Produkte wahrheitsgetreu dar. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot sind für den Unternehmer nicht bindend.
  • Jedes Angebot enthält Informationen, die dem Verbraucher die mit der Annahme des Angebots verbundenen Rechte und Pflichten verdeutlichen. Dies betrifft insbesondere:
    • den Preis einschließlich Steuern;
    • gegebenenfalls anfallende Lieferkosten;
    • die Art des Vertragsabschlusses und die dafür erforderlichen Handlungen;
    • das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts;
    • die Art der Zahlung, Lieferung und Vertragsausführung;
    • die Frist zur Annahme des Angebots beziehungsweise den Zeitraum, für den der Unternehmer den Preis garantiert;
    • die Höhe des Tarifs für die Fernkommunikation, wenn die Kosten für die Nutzung der Fernkommunikationstechnik auf einer anderen Grundlage als dem üblichen Basistarif des verwendeten Kommunikationsmittels berechnet werden;
    • ob der Vertrag nach seinem Abschluss archiviert wird und gegebenenfalls, wie der Verbraucher ihn einsehen kann;
    • die Möglichkeit für den Verbraucher, vor Vertragsabschluss die von ihm im Rahmen des Vertrags angegebenen Daten zu überprüfen und gegebenenfalls zu berichtigen;
    • gegebenenfalls weitere Sprachen neben Niederländisch, in denen der Vertrag geschlossen werden kann;
    • die Verhaltenskodizes, denen sich der Unternehmer unterworfen hat, und die Möglichkeit für den Verbraucher, diese auf elektronischem Wege einzusehen; sowie
    • die Mindestlaufzeit des Fernabsatzvertrags im Falle eines Dauerschuldverhältnisses.

Artikel 5 – Der Vertrag

  • Der Vertrag kommt vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die darin festgelegten Bedingungen erfüllt.
  • Hat der Verbraucher das Angebot elektronisch angenommen, bestätigt der Unternehmer unverzüglich elektronisch den Eingang dieser Annahme. Solange der Unternehmer den Eingang der Annahme nicht bestätigt hat, kann der Verbraucher den Vertrag auflösen.
  • Kommt der Vertrag elektronisch zustande, trifft der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der elektronischen Datenübertragung und sorgt für eine sichere Webumgebung. Kann der Verbraucher elektronisch bezahlen, trifft der Unternehmer hierfür geeignete Sicherheitsmaßnahmen.
  • Der Unternehmer kann sich im gesetzlichen Rahmen darüber informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, sowie über alle Tatsachen und Umstände, die für einen verantwortbaren Abschluss des Fernabsatzvertrags von Bedeutung sind. Hat der Unternehmer aufgrund dieser Prüfung berechtigte Gründe, den Vertrag nicht zu schließen, ist er berechtigt, eine Bestellung oder einen Antrag unter Angabe von Gründen abzulehnen oder besondere Bedingungen an die Ausführung zu knüpfen.
  • Der Unternehmer übermittelt dem Verbraucher zusammen mit dem Produkt folgende Informationen schriftlich oder so, dass sie vom Verbraucher auf zugängliche Weise auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden können:

a. die Besuchsadresse der Niederlassung des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann;
b. die Bedingungen und die Art und Weise, unter denen der Verbraucher sein Widerrufsrecht ausüben kann, beziehungsweise einen eindeutigen Hinweis auf den Ausschluss des Widerrufsrechts;
c. Informationen über Garantien und bestehenden Kundendienst nach dem Kauf;
d. die in Artikel 4 Absatz 3 dieser Bedingungen genannten Angaben, sofern der Unternehmer diese dem Verbraucher nicht bereits vor der Vertragsausführung zur Verfügung gestellt hat;
e. die Voraussetzungen für die Kündigung des Vertrags, wenn dieser eine Laufzeit von mehr als einem Jahr hat oder auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde.

  • Bei einem Dauerschuldverhältnis gilt die Bestimmung des vorherigen Absatzes nur für die erste Lieferung.

Artikel 6 – Widerrufsrecht

Widerrufsrecht

Bei Lieferung von Produkten:

  1. Beim Kauf von Produkten kann der Verbraucher den Vertrag innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Diese Widerrufsfrist beginnt am Tag nach Erhalt des Produkts durch den Verbraucher oder einen vom Verbraucher im Voraus benannten und dem Unternehmer mitgeteilten Vertreter.
  2. Während der Widerrufsfrist geht der Verbraucher sorgsam mit dem Produkt und der Verpackung um. Er packt das Produkt nur insoweit aus oder verwendet es nur in dem Umfang, der erforderlich ist, um beurteilen zu können, ob er es behalten möchte. Macht er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, sendet er das Produkt mit sämtlichem mitgelieferten Zubehör und, soweit vernünftigerweise möglich, im Originalzustand und in der Originalverpackung gemäß den vom Unternehmer erteilten angemessenen und klaren Anweisungen zurück.
  3. Möchte der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen, muss er dies dem Unternehmer innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Produkts mitteilen. Die Mitteilung erfolgt mittels des Musterformulars oder eines anderen Kommunikationsmittels, beispielsweise per E-Mail. Nachdem der Verbraucher mitgeteilt hat, dass er sein Widerrufsrecht ausüben möchte, muss er das Produkt innerhalb von 14 Tagen zurücksenden. Der Verbraucher muss nachweisen, dass die gelieferten Waren rechtzeitig zurückgesandt wurden, beispielsweise durch einen Versandbeleg.
  4. Hat der Kunde nach Ablauf der in den Absätzen 2 und 3 genannten Fristen weder mitgeteilt, dass er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen möchte, noch das Produkt an den Unternehmer zurückgesandt, ist der Kauf endgültig.

Bei Erbringung von Dienstleistungen:

  1. Bei der Erbringung von Dienstleistungen kann der Verbraucher den Vertrag innerhalb von mindestens 14 Tagen ab dem Tag des Vertragsabschlusses ohne Angabe von Gründen widerrufen.
  2. Um sein Widerrufsrecht auszuüben, befolgt der Verbraucher die angemessenen und klaren Anweisungen, die der Unternehmer bei der Angebotsabgabe und/oder spätestens bei der Leistungserbringung erteilt hat.

Kosten im Falle eines Widerrufs

  1. Die Rücksendung des Produkts ist für den Verbraucher kostenlos. Die unmittelbaren Rücksendekosten trägt der Unternehmer.
  2. Hat der Verbraucher einen Betrag gezahlt, erstattet der Unternehmer diesen so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach dem Widerruf. Voraussetzung ist, dass das Produkt bereits beim Onlineshop eingegangen ist oder ein schlüssiger Nachweis über die vollständige Rücksendung vorgelegt werden kann. Die Erstattung erfolgt über dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher verwendet hat, sofern der Verbraucher nicht ausdrücklich einer anderen Zahlungsmethode zustimmt.
  3. Bei einer Beschädigung des Produkts durch unsorgfältigen Umgang des Verbrauchers haftet der Verbraucher für einen etwaigen Wertverlust des Produkts.
  4. Der Verbraucher kann nicht für einen Wertverlust des Produkts haftbar gemacht werden, wenn der Unternehmer nicht alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über das Widerrufsrecht erteilt hat. Diese Informationen müssen vor Abschluss des Kaufvertrags bereitgestellt werden.

Ausschluss des Widerrufsrechts

  1. Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht des Verbrauchers für Produkte gemäß den Absätzen 2 und 3 ausschließen. Der Ausschluss gilt nur, wenn der Unternehmer dies im Angebot oder zumindest rechtzeitig vor Vertragsabschluss eindeutig mitgeteilt hat.
  2. Ein Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur bei folgenden Produkten möglich:
    • Produkte, die vom Unternehmer nach den Vorgaben des Verbrauchers angefertigt wurden;
    • Produkte, die eindeutig persönlicher Natur sind;
    • Produkte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgesandt werden können;
    • Produkte, die schnell verderben oder veralten können;
    • Produkte, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
    • einzelne Zeitungen und Zeitschriften;
    • Audio- und Videoaufnahmen sowie Computersoftware, deren Versiegelung vom Verbraucher entfernt wurde;
    • Hygieneprodukte, deren Versiegelung vom Verbraucher entfernt wurde.
  3. Ein Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur bei folgenden Dienstleistungen möglich:
    • Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung, Beförderung, Gastronomie oder Freizeitgestaltung, die zu einem bestimmten Datum oder in einem bestimmten Zeitraum erbracht werden sollen;
    • Dienstleistungen, mit deren Erbringung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wurde;
    • Dienstleistungen im Zusammenhang mit Wetten und Lotterien.

Artikel 7 – Kosten im Falle eines Widerrufs

  • Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, ist die Rücksendung der Produkte für ihn kostenlos. Die unmittelbaren Rücksendekosten trägt der Unternehmer.
  • Hat der Verbraucher einen Betrag gezahlt, erstattet der Unternehmer diesen so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach der Widerrufsmitteilung. Die Erstattung erfolgt über dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher verwendet hat, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
  • Der Unternehmer darf die Erstattung verweigern, bis er die Produkte erhalten hat oder bis der Verbraucher nachweist, dass er die Produkte zurückgesandt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
  • Der Verbraucher haftet nur für einen Wertverlust des Produkts, der auf einen Umgang zurückzuführen ist, der zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise des Produkts nicht notwendig war.

Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts

  • Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht des Verbrauchers im in den Absätzen 2 und 3 vorgesehenen Umfang ausschließen. Der Ausschluss gilt nur, wenn der Unternehmer dies im Angebot oder zumindest rechtzeitig vor Vertragsabschluss eindeutig mitgeteilt hat.
  • Ein Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur bei folgenden Produkten möglich:

a. Produkte, die vom Unternehmer nach den Vorgaben des Verbrauchers angefertigt wurden;
b. Produkte, die eindeutig persönlicher Natur sind;
c. Produkte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgesandt werden können;
d. Produkte, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat.

Artikel 9 – Der Preis

  • Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte nicht erhöht, außer bei Preisänderungen aufgrund geänderter Mehrwertsteuersätze.
  • Abweichend vom vorherigen Absatz kann der Unternehmer Produkte, deren Preise von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängen, auf die er keinen Einfluss hat, zu variablen Preisen anbieten. Auf diese Abhängigkeit von Schwankungen und darauf, dass gegebenenfalls angegebene Preise Richtpreise sind, wird im Angebot hingewiesen.
  • Preiserhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn sie auf gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen beruhen.
  • Preiserhöhungen ab drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn der Unternehmer dies vereinbart hat und:

a. diese auf gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen beruhen; oder
b. der Verbraucher berechtigt ist, den Vertrag mit Wirkung zum Tag des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu kündigen.

  • Die im Produktangebot genannten Preise enthalten die Mehrwertsteuer.

Artikel 10 – Garantie

  • Der Unternehmer gewährleistet, dass die Produkte dem Vertrag, den im Angebot genannten Spezifikationen, den angemessenen Anforderungen an Qualität und/oder Verwendbarkeit sowie den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen Bestimmungen und/oder behördlichen Vorschriften entsprechen. Sofern vereinbart, gewährleistet der Unternehmer außerdem, dass das Produkt für eine andere als die übliche Verwendung geeignet ist.
  • Eine vom Unternehmer gewährte Garantie berührt nicht die gesetzlichen Rechte und Ansprüche, die der Verbraucher aufgrund des Vertrags gegenüber dem Unternehmer geltend machen kann.

Artikel 11 – Lieferung und Ausführung

  • Der Unternehmer wird bei der Entgegennahme und Ausführung von Produktbestellungen sowie bei der Beurteilung von Anträgen auf Erbringung von Dienstleistungen größtmögliche Sorgfalt walten lassen.
  • Als Lieferort gilt die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmen mitgeteilt hat.
  • Die reguläre Lieferzeit nach Deutschland beträgt 2–3 Werktage. Unter Berücksichtigung der in Artikel 4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen genannten Bestimmungen führt das Unternehmen angenommene Bestellungen mit angemessener Eile, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen aus, sofern keine längere Lieferfrist vereinbart wurde. Verzögert sich die Lieferung oder kann eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden, wird der Verbraucher spätestens 30 Tage nach Aufgabe der Bestellung darüber informiert. In diesem Fall ist der Verbraucher berechtigt, den Vertrag kostenlos aufzulösen, und hat gegebenenfalls Anspruch auf Schadensersatz.
  • Bei einer Auflösung gemäß dem vorherigen Absatz erstattet der Unternehmer den vom Verbraucher gezahlten Betrag so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach der Auflösung.
  • Erweist sich die Lieferung eines bestellten Produkts als unmöglich, bemüht sich der Unternehmer, einen Ersatzartikel bereitzustellen. Spätestens bei der Lieferung wird klar und verständlich mitgeteilt, dass ein Ersatzartikel geliefert wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten einer etwaigen Rücksendung trägt der Unternehmer.
  • Das Risiko einer Beschädigung und/oder eines Verlusts der Produkte trägt der Unternehmer bis zum Zeitpunkt der Lieferung an den Verbraucher oder einen zuvor benannten und dem Unternehmer mitgeteilten Vertreter, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Artikel 12 – Personenbezogene Daten

  • Der Unternehmer verarbeitet die personenbezogenen Daten des Verbrauchers gemäß der auf der Website www.plevierbusinessbags.com veröffentlichten Datenschutzerklärung.

Artikel 13 – Zahlung

  • Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind die vom Verbraucher geschuldeten Beträge im Voraus zu zahlen. Waren werden erst nach Überprüfung der vom Kunden geleisteten Zahlung versandt.
  • Der Verbraucher ist verpflichtet, Unrichtigkeiten in angegebenen oder mitgeteilten Zahlungsdaten unverzüglich dem Unternehmer zu melden.
  • Bei Zahlungsverzug des Verbrauchers ist der Unternehmer vorbehaltlich gesetzlicher Beschränkungen berechtigt, die dem Verbraucher zuvor mitgeteilten angemessenen Kosten in Rechnung zu stellen.

Artikel 14 – Mängel

  • Der Kunde muss den Unternehmer innerhalb von zwei Monaten nach Entdeckung eines Mangels darüber informieren. Der Unternehmer reagiert innerhalb von drei Tagen auf etwaige Beschwerden. Hält der Unternehmer die Beschwerde für begründet, werden die betreffenden Produkte nach Rücksprache mit dem Verbraucher repariert, ersetzt oder erstattet. Die maximale Erstattung entspricht dem vom Verbraucher für das Produkt gezahlten Preis. Der Verbraucher darf nicht selbst versuchen, das Produkt zu reparieren.

Artikel 15 – Streitigkeiten

  • Auf Verträge zwischen Unternehmer und Verbraucher, auf die sich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen, findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung.

Artikel 16 – Streitbeilegung

  • Bei Beschwerden sollte sich der Verbraucher zunächst an den Unternehmer wenden. Ist der Onlineshop Mitglied bei WebwinkelKeur und lässt sich eine Beschwerde nicht im gegenseitigen Einvernehmen lösen, sollte sich der Verbraucher an WebwinkelKeur (www.webwinkelkeur.nl) wenden; WebwinkelKeur vermittelt kostenlos. Ob dieser Onlineshop über eine laufende Mitgliedschaft verfügt, können Sie unter https://www.webwinkelkeur.nl/leden/ überprüfen. Kommt auch dann keine Lösung zustande, kann der Verbraucher seine Beschwerde von der durch WebwinkelKeur eingesetzten unabhängigen Schlichtungskommission behandeln lassen. Deren Entscheidung ist bindend; sowohl Unternehmer als auch Verbraucher stimmen dieser bindenden Entscheidung zu. Die Vorlage einer Streitigkeit bei dieser Schlichtungskommission ist mit Kosten verbunden, die vom Verbraucher an die betreffende Kommission zu zahlen sind.